1 Juli 2026 - 31 Januar 2027
Durchquerende Echos. Sammlung der Fundación Venancio Blanco
Von Juli 2026 bis Januar 2027. Ausstellungsraum Santo Domingo de la Cruz. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 17.00 bis 21.00 Uhr; Samstage, Sonntage und Feiertage, 12.00 bis 14.00 Uhr und 17.00 bis 21.00 Uhr; montags geschlossen (außer an Feiertagen). Eintritt frei. Ausstellung.
Dieses Ausstellungskonzept umfasst eine Studie über die Bedeutung der Musik im Werk von Venancio Blanco und ihre Beziehung zu Raum, Farbe und Abstraktion. So wie Wassily Kandinsky uns in 'Über das Geistige in der Kunst' die Notwendigkeit der Kunst offenbart, eine eigene und intime Vision der Realität zu zeigen, nahe an der Abstraktion, können wir im Werk von Venancio Blanco diese Beziehung zwischen Schöpfung und dem Immateriellen durch die Musik wahrnehmen.
Seine Werke entfalten sich in flüchtigen Ebenen, in Stille, die sich in den Leerstellen seiner Bronzen hält und stützt, oder in Farben, die synästhetisch auf den 'cante hondo', auf Symphonien oder auf Melodien anspielen, die zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu resonieren scheinen. Werke, die aus Geste, Farbe und Material entstehen, wo jede Form und Oberfläche einen eigenen Puls und einen inneren Rhythmus annimmt.
So wie eine Beethoven-Partitur eine musikalisch kodierte Sprache birgt – eine Zeichnung von Resonanzen und Stillen –, so bergen Venancios Werke die Farb- und Abstraktionsnoten all jener Melodien, die seine kreativen Nachmittage im Atelier begleiteten und die sicherlich in seinem Kopf weiterklangen, während er die 'Dehesa' zeichnete oder seine verwelkten Blumen kritzelte. Jede Patina, jeder Mörtelrest scheint die Spannung einer Pause oder die Kadenz einer schwebenden Symphonie in Erinnerung zu behalten.
Kuration: Vanessa Gallardo Fernández. In Zusammenarbeit mit der Fundación Venancio Blanco und der Fundación Mapfre.
Mehr lesen